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Als wir in Miami landen, haben wir das schönste Urlaubswetter: türkisfarbenes Wasser, blauen Himmel mit schönen weißen Wolken, knallig heiß und tolle Stimmung am berühmten Miami Beach. Im vornehmen nördlichen Vorort Boca Raton lassen es sich die reichen Leute so richtig gut gehen. Auch einige deutsche Stars haben hier ihr Domizil - verständlich!

Der Strand von Miami Rentner im Schönwetter-Urlaub-Staat Sunset über den Wasserstraßen von Ft. Lauderdale

 
 

Hurricane Andrew zieht auf! Motel mit großem Pool und Palmen

Wir wussten leider nichts vom aufziehenden Hurricane Andrew, einem der bisher größten je da gewesenen! Als wir ihn live sahen und später im Wetterbericht im Fernseher des Hotels sahen, dass der Hurricane von Osten auf die Küste bei Miami zieht, haben wir es vorgezogen, rasch in Richtung Norden die Küste hoch zu fahren. Dort war wieder schönstes Wetter und wir haben den Tag in einem hübschen Motel sehr genossen!

 
 

Am Cape Canaveral haben wir uns das Kennedy Space Center angeschaut - dafür reicht ein Tag kaum aus! Wir haben nicht nur die legendäre Saturn V gesehen, sondern auch das Modell-Space-Shuttle Ambassador. Da konnten wir sogar ins Cockpit, und auch die echte Startrampe konnten wir besichtigen. Es gab noch viele andere Highlights, sodass auch dieser Tag rundum gelungen war!

NASA - Kennedy Space Center Kennedy Space Center, Apollo, Saturn V Kennedy Space Center, Space Shuttle Abassador Cockpit des Space Shuttles Abassador Cape Canaveral, Startrampe Space Shuttle

Beim Daytona Beach darf man tatsächlich mit dem Auto auf den breiten Strand fahren, und wir fühlten uns dort wie in einem amerikanischen Kinofilm. Wir hatten ein Hotel direkt am Strand mit einem Zimmer hoch oben. Von dort konnten wir am nächsten Morgen die Nordausläufer von Hurricane Andrew kommen sehen. Wir haben es also vorgezogen, ins Inland zum Disney World und den Universal Studios zu fahren. Beim Landgang verliert ein Hurricane nämlich in der Regel schnell seine Kraft.

Der berühmte Peer am Daytona Beach, mit Seilbahn Blick aus dem Hotel am Daytona Beach Blick vom Balkon am Daytona Beach

Auf dem Weg zu den Vergnügungsparks bei Orlando haben wir nochmal die volle Hitze Floridas erfahren, bevor uns dann abends endgültig der Hurricane Andrew eingeholt hat, allerdings zum Glück wirklich zu einem Sturm mit sehr viel Regen abgeschwächt. Da wir der Evacuation Road gefolgt waren, holten uns auch Tausende anderer Flüchtlinge ein, die aber direkt nach dem Sturm wieder nach Hause fuhren. Das Motel war also abends schlagartig komplett voll und am nächsten Morgen schlagartig wieder komplett leer.

Wir sind auf der Flucht vor Hurricane Andrew ins Inland Im Inland ist Hurricane Andrew zum Glück nur noch ein Sturm mit viel Regen

Das Wetter wurde nach dem Hurricane auch sofort wieder gut und wir haben einige Zeit in den Universal Studios und der Walt Disney World verbracht, unter anderem im Epcot Center mit der Kugel "Spaceship Earth".

Pappfassaden in den Universal Fim Studios Epcot Center Disney World Klein Futureworld im Epcot

Nachdem wir uns ausgetobt haben, sind wir die Golfküste von Tampa nach Fort Myers runter gefahren. Von dort durften wir leider nicht durch die Everglades fahren, weil diese nach dem Hurricane verwüstet und gesperrt waren. Deshalb mussten wir über die Landstraßen am Lake Okeechobee vorbei zur Ostküste fahren. Gut, dass wir einen fetten, bequemen und voll klimatisierten Mietwagen hatten.

Bei Fort Myers an der Golfküste Floridas Mitten durch Florida zurück zur Ostküste

Als wir durch Boca Raton in Richtung Fort Lauderdale nördlich von Miami fuhren, sahen wir die Schäden der Nordausläufer des Hurricanes. Die Bilder der verwüsteten Homesteads südlich von Miami haben wir erst Zuhause im Fernseher gesehen. Dann wurde uns auch klar, warum die Straßen durch die Everglades gesperrt waren. In Miami selbst gab es noch nicht wieder überall Strom, der Sand vom Strand war in den Straßen verteilt und die meisten Ampeln noch ausgefallen.

Jede Menge abgeknickte Bäume in Fort Lauderdale Die Strandpromenade von Miami nach Hurricane Andrew Straßen voller Sand in Miami nach Hurricane Andrew

Der Flughafen wurde gerade wieder in Betrieb genommen und wir hatten einen der ersten Flüge nach Hause. Im Flugzeug trafen wir Leute wieder, die wir schon auf dem Hinflug trafen: sie haben ihren Urlaub in Miami verbracht, saßen dort unter polizeilicher Bewachung tagelang in einer Turnhalle rum, hatten danach ein Hotel ohne funktionierende Infrastruktur und wollten jetzt einfach nur nach Hause. Wir wären gerne noch geblieben und hätten uns gerne noch mehr von Florida angeschaut!


JU 52 Hawaii Neuseeland Australien